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Sturmtief BARBARA bringt eine „Schwere Sturmflut“ nach Hamburg.   [28.12.2016] Rund   80   Feuerwehreinsätze,   überflutete   Straßen   gab   es   in   Hamburg   zu   verzeichnen   nach   dem   Sturmtief.   Dazu   gab   es   in   der   Nacht   zum   Dienstag   eine schwere Sturmflut. Der Wasserstand am Pegel St. Pauli erreichte einen Stand von 2,62 Meter über dem mittleren Hochwasser. Weiter   oben   im   Norden   gab   es   erhebliche   Schäden,   so   gab   es   in   Schleswig-Holstein   etwa   200   Einsätze   bei   der   Feuerwehr.   Nahe   Westensee   kam   eine Autofahrerin   ums   leben,   als   ein   Baum   auf   ihren   Wagen   fiel.   Im   Kreis   Pinneberg   wurden   Dächer   abgedeckt,   Bäume   fielen   auf   Autos.   In   der   HafenCity   lief eine Tiefgarage voll.
Tief HUSCH bringt den ersten Schnee in Hamburg.  [09.11.2016] Da   staunten   die   Hamburger   nicht   schlecht,   als   sie   am   Dienstag   aufwachten   und   alles   verschneit   war.   Zunächst   zog   Tief   "Husch"   bei   Temperaturen   um den   Gefrierpunkt   über   Hamburg   hinweg.   In   Quickborn   im   Kreis   Pinneberg   zum   Beispiel   mussten   Autofahrer   ihre   Wagen   von   einer   dicken   Schneeschicht befreien. Anschließend breitete sich "Husch" in Richtung Norden aus. Es traf die Pendler genauso wie die Fußgänger in der Hansestadt. Stark   betroffen   war   der   Bahnverkehr   um   Hamburg   herum,   da   es   weiter   östlich   einige   Zentimeter   Schnee   zusammen   kamen,   wo   die   Bäume   mit   Laub zusammen   brachen.   Seit   dem   Dienstagmittag   war   darüber   hinaus   die   Strecke   zwischen   Lüneburg   und   Lübeck   gesperrt,   dort   konnte   wegen   der Witterung    auch    kein    Ersatzverkehr    mit    Bussen    eingerichtet    werden.    Auch    die    Bahnstrecke    zwischen    Hamburg    und    Hannover    blieb    bis    zum Betriebsschluss vollgesperrt. Die Züge wurden über Bremen umgeleitet. 1.500 Passagiere.
2016
Algen-Alarm in der Alster  [28.08.2016] Hamburgern   ist   der   Anblick   nicht   neu:   Wenn   es   heiß   wird   bei   uns,   dann   breitete sich   schon   häufiger   ein   blau-grüner   Algenteppich   aus.   Der   Grund:   Cynobakterien, die    sich    vor    allem    im    Sommer    in    nährstoffreichen    Gewässern    ausbreiten    und schädlich   für   Mensch   und   Tier   sind.   Das   Umweltbundesamt   warnt   die.   Es   wurden bereits    bis    40    Mikrogramm    Chlorophyll    pro    Liter    gemessen.    Damit    ist    die Warnschwelle   erreicht.   Kleinkinder   und   Haustiere   sollten   in   diesen   Bereichen   auf keinen Fall ins Wasser gehen. In     den     Uferbereichen     der     Außenalster     sind     die     blau-grün     schimmernden Algenteppiche besonders auffällig. Blaualgen    bilden    Microcystin,    das    bei    empfindlichen    Personen    zu    Haut-    und Schleimhautreizungen,    Bindehautentzündungen    und    Ohren-    schmerzen    führen kann. Auch allergische Reaktionen sind möglich.
Aufräumen ist angesagt - Eine Bilanz über das Unwetter.  [08.06.2016]    Gute   10   Minuten   dauerte   das   Naturschauspiel,   was   um   18:25   Uhr   über   Hamburg   zog   und   Schäden   in   Millionhöhe   zurück   lässt.   Die   Schneise   ist   etwa 500   mal   200   Meter   groß.   Etwa   200   Alleebäume   sind   entwurzelt,   90   Straßenbäume,   Dächer   abgedeckt,   Autos   sind   mit   Dicken   Ästen   vergraben,   eine Kleingarten    Siedlung    ist    Verwüstet.    Keller,    Tiefgaragen    liefen    mit    Wasser    voll.    Hagelkörner    mit    4    Zentimeter    Durchmesser    fielen    vom    Himmel. Erstaunlich das kein Mensch verletzt wurde! Die    Hamburger    Feuerwehr    hat    im    Osten    der    Stadt    den    Ausnahmezustand    erklärt.    Das    Technische    Hilfswerk    kam    auch    zum    Einsatz,    sowie    die Höhenretter   der   Hamburger   Feuerwehr.   In   Rahlstedt,   Farmsen-Berne,   Tonndorf   und   Bramfeld   waren   einige   Straßen   überschwemmt,   ein   Dachstuhl   fing Feuer was schnell gelöscht werden konnte. Es gab 254 Wetter bedingte Einsätze. Auch   in   den   Stadtteilen   Volksdorf   und   Sasel   hatte   das   Gewitter   seine   Spuren   hinterlassen.   In   Sasel   wurde   eine   Straße   überschwemmt.   In   Volksdorf hatten die Anwohner vor allem mit Hagel und Starkenregen zu tun, dort liefen Zahlreiche Keller voll.
Tief   FRIEDERIKE   lässt   nicht   locker.   Nun   gab   es   am   Dienstagabend   den   7   Juni   einen Tornado   im   Stadtteil   Farmsen-Berne.   Um   18:25   MESZ   bildete   sich   ein   Rüssel,   der ganze   10   Minuten   am   selben   Ort   blieb.   Die   Hamburger   Feuerwehr   meldete   ein Chaos,   es   war   unübersichtlich   was   Schäden   und   Meldungen   der   Bürger   anging. Rund    400    Notrufe    gingen    in    einer    Stunde    ein.    Straßen    Standen    Unterwasser, Hagelkörner   bis   zu   4   Zentimeter   fielen   vom   Himmel.   Die   Feuerwehr   richtete   an der   Hardesdorfer   Straße   eine   Sammelstelle   ein.   Von   dort   wurden   die   Fahrzeuge zu den Einsatzstellen geschickt. Zahlreiche Bäume wurden dennoch entwurzelt Feuerwehr    und    Technisches    Hilfswerk    rückten    zu    zahlreichen    Einsätzen    aus. Insgesamt      sind      rund      vierundvierzig      freiwillige      Feuerwehren      und      einige Berufsfeuerwehren    aus    dem    gesamten    Stadtgebiet    im    Einsatz,    darunter    auch Höhenretter der Feuerwehr.
Sturmtief MARITA und Orkantief NORKYS  [02.02.2016] Ein   Tief   nach   dem   anderen   hier   im   Norden   –   Nase   Füße   auf   dem   Fischmarkt   in   Hamburg.   Seit   dem   26.   Januar   2016   gibt   es   derzeit   täglich   Windspitzen,   die über   50   km/h   liegen.   Interessant   sind   die   Tage,   wo   die   Tagesspitzenböe   über   62   km/h   beträgt.   Weil   gerade   bei   diesen   Windgeschwindigkeiten   dicke Zweige von Bäumen brechen können, das gehen erheblich erschwert wird und ab dieser Windstärke Versicherungen zur Kasse geben werden. Oft   bleibt   es   nicht   aus,   dass   der   Hamburger   Fischmarkt   bei   gewissen   Sturmlagen   Unterwasser   steht.   So   gab   es   am   31.   Januar   beim   Sturmtief   MARITA   ein Pegelstand   von   870   cm   in   Hamburg   St.   Pauli,   dies   sind   159   cm   über   das   Mittlere   Hochwasser.   Das   Bundesamt   für   Seeschifffahrt   und   Hydrographie   (BSH) spricht ab 1,5 Metern von einer Sturmflut.
Der Winter kam nun in Hamburg an, mit Schnee und Frost   [24.01.2016] Hoch   ALF   ließ   in   Hamburg   die   Temperatur   bis   auf   minus   8   Grad   fallen   am   4ten Januar.    So    gab    es    an    der    Station    in    Neuwiedenthal    -8,5°C,    am    Flughafen Fuhlsbüttel -8,3°C und in Hamburg-Horn wurden -8,2°C gemessen. Dazu     gab     es     in     einigen     Stadtteilen     der     Hansestadt     eine     sehr     dünne Pulverschneedecke. Am   7ten   Januar   kam   BRITTA   II   und   sorgte   in   der   Nacht   zum   Freitag   für   Starken Schneefall   in   Hamburg.   Um   1   Uhr   MEZ   gab   es   6cm   Naßschnee   in   Hamburg- Horn.     In     den     Frühen     Morgenstunden     wurden     in     Neuwiedenthal     5cm gemessen, 3cm gab es im Flughafen Fuhlsbüttel. Die    Hamburger    Polizei    berichtete    am    Freitagabend    von    einer    nur    leicht erhöhten    Zahl    von    Verkehrsunfällen    –    Stand    17    Uhr    wurden    120    Unfälle registriert. Leider   setzte   danach   das   übliche   Tauwetter   ein   und   der   Schnee   war   dahin geschmolzen.